Maurice Ravel
Ma mère l’oye
Claude Debussy
Rhapsodie für Altsaxophon und Orchester
Modest Mussorgski / Maurice Ravel
Bilder einer Ausstellung
Saxophon Asya Fateyeva
Dirigentin Ariane Matiakh
Mit Maurice Ravels fantasievollem Orchesterstück Ma mère l’oye
(«Meine Mutter, die Gans»), zunächst als vierhändiges Klavierstück
für Kinder komponiert, öffnet sich zu Beginn des 7. Symphoniekon-
zerts ein poetischer Märchenkosmos. In Anlehnung an Dornröschen,
Der kleine Däumling und Die Schöne und das Biest formte Ravel eine
Musik von impressionistischer Leuchtkraft, die zum Träumen einlädt.
Claude Debussys Rhapsodie für Altsaxophon und Orchester
knüpft daran an und überrascht mit freiem, fantasievollem Gestus.
Dass der Komponist dem von ihm spöttisch als «Rohrblatt-Tier»
bezeichneten Saxophon zunächst ratlos gegenüberstand, ist der Musik
keineswegs anzuhören – vielmehr besticht sie durch Eleganz und einen
Hauch Pariser Nonchalance.
Der Klang des Saxophons führt über Debussy hinaus direkt in
die farbenreiche Welt von Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung
in der berühmten Orchestrierung von Maurice Ravel. So prägen etwa
melancholische Saxophon-Töne die Atmosphäre des Satzes «Das alte
Schloss». Ursprünglich als Klavierzyklus entstanden und von Bildern
des Malers Viktor Hartmann inspiriert, wirkt das Werk wie ein musi-
kalischer Rundgang durch eine imaginäre Ausstellung.
Mit Asya Fateyeva, die 2025 einen OPUS KLASSIK Award
erhielt und mit ihrer Ausdruckskraft sowie stilistischen Vielseitigkeit
begeistert, ist eine der führenden Saxophonistinnen ihrer Generation
zu Gast. Die Französin Ariane Matiakh, Chefdirigentin der Württem-
bergischen Philharmonie Reutlingen, dirigiert ein von französischer
Klangkultur und impressionistischen Einflüssen zeugendes Programm.
Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer